Krempl-Hochhaus, Wohnhochhaus in Linz, Österreich
Das Krempl-Hochhaus ist ein Wohnblock mit 14 Stockwerken und 42 Metern Höhe, in dem sich etwa 260 Wohneinheiten befinden. Das Erdgeschoss bietet Platz für Geschäfte und Büros, wodurch es ein gemischter Nutzungskomplex im Zentrum von Linz ist.
Das Krempl-Hochhaus entstand zwischen 1969 und 1970 nach Plänen des Architekten Artur Perotti und wurde von der Baufirma Hamberger errichtet. Es war Teil der Modernisierungswelle, die Linz in dieser Nachkriegsperiode durchlief.
Das Gebäude trägt den Spitznamen 'Spinat-Bunker' wegen seiner grünen Fassadenbeschichtung, die bis zu den Renovierungen in den frühen 2000er Jahren sichtbar war. Dieser Name ist bei Linzern bekannt und zeigt, wie die Bewohner ihre Umgebung auf spielerische Weise benennen.
Das Gebäude befindet sich an der Kreuzung von Wiener Strasse, Glimpfinger Strasse und Krempl Strasse und dient als gut erkennbarer Orientierungspunkt im Stadtzentrum. Die zentrale Lage macht es leicht zu finden und ist ein hilfreiches Navigationsziel für Besucher.
Die Postdienste akzeptieren auch Postsendungen, die an den Spitznamen des Gebäudes adressiert sind, was zeigt, wie tief dieser Name in der lokalen Kultur verwurzelt ist. Diese ungewöhnliche Praxis macht es zu einem besonderen Beispiel für die Verbindung zwischen lokalem Sprachgebrauch und offiziellen Diensten.
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