Lustenau, Industriebezirk in Linz, Österreich
Lustenau ist ein Stadtteil östlich und südöstlich der Linzer Innenstadt, der Wohngebiete mit Gewerbearealen entlang der Donau verbindet. Das Viertel wird durch das Hafengebiet geprägt, in dem drei verschiedene Häfen - Winterhafen, Handelshafen und Tankhafen - regionale Handelsströme abwickeln.
Das Viertel wurde 1873 in die Stadt Linz eingemeindet und behielt seinen Status als eigenständiger Stadtbezirk bis 2013. In jenem Jahr führte eine Verwaltungsreform zur Auflösung und Integration in neue Verwaltungszonen.
Das Viertel zeigt die Spuren seiner Arbeitervergangenheit, besonders rund um die ehemalige Brauerei, deren Geschichte noch in Gebäuden und Straßenamen lebendig wird. Heute prägen Modernisierungen seit den 1990er Jahren das Bild, während alte und neue Elemente nebeneinander stehen.
Das Viertel lässt sich gut zu Fuß erkunden, besonders die Bereiche mit direktem Donau-Zugang bieten gute Orientierungspunkte. Der Hafenbereich ist allerdings teilweise restriktiv zugänglich, daher sollten Besucher vorab prüfen, welche Zonen öffentlich erreichbar sind.
Obwohl das Viertel heute in neue Verwaltungsstrukturen aufgegangen ist, war es einst das Linzer Viertel mit dem größten Wasserflächenanteil. Diese Besonderheit machte es zum Zentrum der Schifffahrt und prägt das Gebiet bis heute sichtbar.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.