Batthyány-Familiengruft, Familiengruft im Franziskanerkloster, Güssing, Österreich
Die Batthyány-Familiengruft liegt unter der Franziskanerkirche in Güssing und erstreckt sich in Kreuzform unter dem Gotteshaus. Der Eingang zeigt klassizistische Merkmale mit Engelsplastiken und religiösen Figuren, während das Innere über 100 Sarkophage und Urnen enthält.
Die Gruft wurde von Graf Adam Batthyány in der Mitte des 17. Jahrhunderts gegründet und diente der Familie seitdem als Begräbnisstätte. Der Ort wurde über Generationen hinweg erweitert und prägt bis heute die Bedeutung des Klosters in der Region.
Die Gruft wurde für die Batthyány-Familie gebaut, eine der wichtigsten Adelsfamilien der Region, und spiegelt ihre Bedeutung in der lokalen Geschichte wider. Besucher sehen hier Gräber von hochrangigen Militärpersonen und Adligen, die das Leben der Familie erzählen.
Eine Besichtigung ist nur mit vorheriger Anmeldung beim Franziskanerkloster möglich, am besten durch Kontakt mit dem Pfarrbüro auf dem Franziskanerplatz. Geführte Touren werden angeboten und helfen, die Struktur und Geschichte des Ortes vollständig zu verstehen.
Obwohl es nach Wiens Kaisergruft das zweitgrößte Familiengewölbe Österreichs ist, hält es die höchste Anzahl von Bestattungen im ganzen Land. Dies macht es zu einem außergewöhnlichen Ort der Erinnerung an die Batthyány-Familie und ihre Verbindungen.
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