Kloster Güssing, Franziskanerklosterkirche in Güssing, Österreich.
Die Klosterkirche ist ein Gotteshaus mit hohen Steinmauern, rundbogigen Fenstern und einem markanten Turm, der den Religiösen Komplex prägt. Der Gebäudekomplex zeigt die typische Architektur eines Franziskanerortes mit Kreuzgang und angeschlossenen Konventsgebäuden.
Das Gebäude stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert und war anfangs ein Augustinisches Kloster. Der Übergang zur Franziskuskirche sowie die Umbruchzeiten der Reformation und Gegenreformation hinterließen ihre Spuren in der Architektur und Geschichte des Ortes.
Der Name des Klosters verweist auf die Franziskaner, die hier seit Jahrhunderten leben und wirken. Besucher können die Verbindung zwischen dem geistlichen Leben und der lokalen Geschichte in jedem Winkel des Komplexes spüren.
Der Besuch ist von außen einsehbar, und der Eingang an der Straßenseite wird durch Engelfiguren und Wappensteine gekennzeichnet. Die unterirdische Gruft ist über das Haupteingangstor zugänglich, wobei man sich auf unebene alte Treppen einstellen sollte.
Die unterirdische Gruft beherbergt mehr als 100 Sarkophage und Särge der Familie Batthyány, darunter auch den aufwendig gestalteten Bleisar, arg des Fürsten Karl Joseph. Diese ungewöhnliche Konzentration von fürstlichen Grabstätten an einem Ort bietet Einblick in die Bedeutung dieser Adelsfamilie für die Region.
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