Melpomène, Steinstatue im Graslin-Viertel, Nantes, Frankreich.
Melpomène ist eine steinerne Statue am Eingang des Theater Graslin in Nantes und stellt die griechische Muse der Tragödie dar. Sie zeigt detaillierte Handwerkskunst mit klassischen Theaterutensilien und ist fest in die Architektur des aktiven Kulturzentrums integriert.
Die Statue wurde 1825 geschaffen, als Nantes eine Phase intensiven Wachstums in seinen künstlerischen und theatralischen Einrichtungen durchlebte. Diese Zeit prägte die Entwicklung der Stadt zu einem bedeutenden Kulturzentrum.
Die Figur trägt traditionelle Elemente des griechischen Theaters, darunter eine Maske und eine Krone, die die Verbindung zwischen französischer und klassischer Theaterkunst symbolisieren. Sie verkörpert die Muse der Tragödie und verbindet damit die Geschichte des Theaters mit der lokalen Künstlerkultur.
Die Statue befindet sich direkt am Theatergebäude und ist von außen leicht zu sehen und zu fotografieren. Der beste Blick ergibt sich am Vormittag, wenn das Licht die Details der Steinskulptur besonders hervorhebt.
Die Oberfläche der Statue zeigt subtile Spuren von Verwitterung, die ihre lange Geschichte am Theatergebäude widerspiegeln. Im Gegenlicht wirkt das Steinmaterial fast transparent, was bei direkter Sonneneinstrahlung besonders sichtbar wird.
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