Nantes, Verwaltungsstadt in Loire-Atlantique, Frankreich
Nantes ist die Hauptstadt des Departements Loire-Atlantique im Westen Frankreichs und liegt am Zusammenfluss der Loire und der Erdre. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Inseln, die durch zahlreiche Brücken miteinander verbunden sind, was ihr ein besonderes städtisches Gefüge verleiht.
Die Stadt war vom 15. Jahrhundert bis 1532 Hauptstadt des Herzogtums Bretagne, bevor sie in das Königreich Frankreich eingegliedert wurde. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde sie zu einem bedeutenden Hafen für den Seehandel, was die Architektur und den Wohlstand der Stadt prägte.
Die Stadt beherbergt ein großes Straßenkunstfestival, bei dem Wandgemälde und urbane Kunstwerke in vielen Vierteln zu sehen sind, vom Zentrum bis zu den ehemaligen Industriezonen. Außerdem gibt es mehrere Kunsträume in alten Lagerhäusern entlang des Flusses, wo lokale Künstler ausstellen und arbeiten.
Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, während Trams und Busse alle wichtigen Viertel der Metropolregion verbinden. Fahrräder können an vielen Stationen gemietet werden und die meisten Sehenswürdigkeiten sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen.
Die Passage Pommeraye aus dem Jahr 1843 besteht aus drei Ebenen mit Renaissance-Galerien, verzierten Skulpturen, Geschäften und einer monumentalen Treppe. Ein anderes bemerkenswertes Detail ist die Île de Nantes, ein ehemaliges Werftgelände, das nun ein experimentelles Stadtviertel mit modernen Gebäuden und öffentlichen Installationen ist.
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