Pont de Cheviré, Straßenviadukt in Nantes, Frankreich.
Der Pont de Cheviré ist eine Straßenbrücke in Nantes, die sich über 1563 Meter erstreckt und aus einem zentralen Stahlbogen von 242 Metern Spannweite sowie zwei Zufahrtsviadukten aus Spannbeton besteht. Die gesamte Konstruktion erhebt sich 52 Meter über dem Fluss Loire und verbindet beide Ufer mit sechs breiten Fahrspuren.
Die Arbeiten begannen 1986 während der Amtszeit von Bürgermeister Michel Chauty, um eine neue Querung der Loire zu schaffen. Der Verkehr begann am 27. April 1991 über die Brücke zu rollen, wodurch eine wichtige Verbindung zwischen den nördlichen und südlichen Stadtteilen entstand.
Der Name stammt von einer kleinen Insel namens Île de Cheviré, die früher im Fluss lag und heute von der Konstruktion überspannt wird. Schiffe mit hohem Mast können unter dem mittleren Bogen hindurchfahren, während Flugzeuge vom nahegelegenen Flughafen über die Fahrbahn hinwegfliegen.
Autofahrer können die Brücke rund um die Uhr nutzen, wobei die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 70 Kilometern pro Stunde liegt. Die Fahrbahn ist auf allen sechs Spuren breit genug für Lastwagen und Busse, während Fußgänger und Radfahrer andere Routen durch die Stadt wählen müssen.
Wartungsteams arbeiten regelmäßig in 1500 Metern technischer Galerien unterhalb der Fahrbahn, um Ablagerungen zu entfernen. Diese versteckten Räume müssen vor Taubenkot geschützt werden, der die Metallkonstruktion angreifen könnte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.