Osmanli Mosque, Türkische Moschee im Stadtteil Bellevue-Chantenay, Nantes, Frankreich
Die Osmanli Moschee ist ein Gebetshaus in Nantes mit einer großen Gebetshalle mit weißen Kalksteinfassaden und Betonflächen. Die Anlage umfasst neben dem Hauptbereich auch Klassenzimmer, ein türkisches Café, einen Lebensmittelladen und eine Bibliothek.
Die Moschee entstand ab 2005 nach Genehmigung durch den damaligen Bürgermeister Jean-Marc Ayrault und wurde 2010 fertiggestellt. Sie entstand aus dem Bedarf der wachsenden türkischen Bevölkerung in der Stadt nach einem Ort für religiöse und gemeinschaftliche Zusammenkünfte.
Die Moschee ist ein wichtiger Treffpunkt für die türkische Gemeinde in Nantes und zeigt architektonische Elemente aus der Seljuk- und Osmanischen Tradition. Besucher können geometrische Muster an den steinernen Verzierungen sehen, die das Innere prägen.
Die Moschee liegt im Stadtteil Bellevue-Chantenay und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit guter Zufahrt vom Boulevard du Bâtonnier-Cholet. Besucher sollten sich bewusst sein, dass es Anlagen für Gebete und religiöse Veranstaltungen gibt und respektvolles Benehmen erwartet wird.
Die nördliche Fassade zeigt Bayburt-Kalkstein, während die anderen Seiten rohes Beton aufweisen und somit Tradition mit Moderne verbinden. Dieses Nebeneinander von Material und Stil macht das Bauwerk zu einem visuellen Ausdruck der kulturellen Übergangsräume in modernen Städten.
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