Pasajul Vilacrosse, Überdachte Fußgängerpassage im Zentrum von Bukarest, Rumänien.
Der Pasajul Vilacrosse ist ein überdachter Fußgängerdurchgang im Zentrum Bukareests mit einer charakteristischen gabelförmigen Form. Die beiden Äste verbinden die Calea Victoriei mit der Nationalbank und werden von einem gelben Glasdach überspannt, das Tageslicht gefiltert in den Innenraum lässt.
Der Pasajul Vilacrosse wurde 1891 vom Architekten Felix Xenopol erbaut und sollte eine Lösung für die Straßenüberlastung im Stadtzentrum bieten. Er ersetzte das Campineanu-Wirtshaus und wurde schnell zu einem wichtigen Knotenpunkt für den Handel und die Mobilität im Zentrum Bukareests.
Der Passage galt in der Zwischenkriegszeit als Zentrum für Schmuckgeschäfte und beherbergte kurzzeitig Bukareests erste Börse. Heute spiegeln die Geschäfte und Restaurants wider, wie dieser Ort seit Generationen als sozialer Treffpunkt genutzt wird.
Der Pasajul Vilacrosse ist tagsüber und nachts für Fußgänger zugänglich und beherbergt mehrere Restaurants, Cafés und Weinstuben. Der Durchgang ist gut ausgeschildert und leicht zu navigieren, was ihn zu einem praktischen Weg macht, um zwischen den umliegenden Straßen zu wechseln.
Die charakteristische Gabelform des Pasajul Vilacrosse entstand, weil ein Hotelbesitzer sich weigerte, sein Grundstück während der Bauphase zu verkaufen. Dieses Stück Widerstand gegen den Entwicklungsdruck prägt bis heute das Aussehen und die Funktion des Durchgangs.
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