Falaises de Lekiny, Küstenklippen in Ouvea, Neukaledonien.
Die Falaises de Lekiny sind Steilküsten an der östlichen Seite von Ouvea, die sich einige Kilometer entlang der Küste erstrecken. Die Felsen ragen etwa 20 Meter über dem Pazifik auf und zeigen mehrere natürliche Höhlen in ihren Wänden.
Die Höhlen dienten während einer Epidemie auf der Insel als Zufluchtsort und wurden danach als heilige Orte verehrt. Ein Sturm 1953 führte zum Bau einer Kapelle im Jahr 1963, um der lokalen Bevölkerung zu gedenken, die dort Schutz gefunden hatte.
Die Steilküste trägt den Namen eines lokalen Stammes und zeigt noch heute Spuren von Behausungen, die früher in den natürlichen Höhlen errichtet wurden. Besucher können sehen, wie die Gemeinschaft die Felsformationen seit Generationen als Teil ihres Lebensraums nutzt.
Die beste Zeit zum Besuch ist bei Ebbe, wenn man zu Fuß entlang der Basis der Felsen gehen kann, idealerweise mit einem lokalen Führer. Bei Hochwasser ist der Zugang vom Wasser aus möglich, erfordert aber passende Bedingungen und gute Schwimmfähigkeiten.
Im Inneren der Höhlen befindet sich eine kleine Kapelle aus dem 20. Jahrhundert, die nur für diejenigen sichtbar wird, die tief genug eindringen. Der Ort verbindet Spiritualität mit einem versteckten architektonischen Element, das die Besucher oft übersehen, wenn sie nur an der Außenseite der Felsen bleiben.
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