Grottes de Pethoen, Naturhöhle in Médu, Neukaledonien.
Die Grottes de Pethoen sind eine Naturhöhle auf der Insel Maré, in der ein großes Süßwasserbecken unter zahlreichen Kalksteintropfsteinen liegt, die wie ein mineralisches Tuch in der Felsenkammer hängen. Der unterirdische Pool wird von einer Vielzahl von Formationen umgeben, die langsam im Laufe von Millionen von Jahren entstanden sind.
Die Höhle entstand durch geologische Prozesse, die mit dem allmählichen Aufstieg alter Korallenriffe verbunden sind, die die Inselstruktur bildeten. Dieser Prozess prägte die Landschaft von Maré über Jahrmillionen und formte dabei die natürlichen Höhlen, die wir heute sehen.
Der Stamm der Médu verbindet eine tiefe Beziehung zu dieser Höhle, die heute sowohl als Badeort als auch als Treffpunkt der Einheimischen dient. Menschen aus der Region kommen hierher, um sich abzukühlen und Zeit miteinander zu verbringen.
Der Eingang liegt etwa fünfzig Meter von der Hauptstraße entfernt und ist über einen Waldpfad erreichbar, der sich vor den ersten Häusern von Médu versteckt. Es ist hilfreich, sensible Schuhe zu tragen, da der Weg durch Vegetation führt und nasse Felsen am Eingang rutschig werden können.
Tropfwasser von den Stalaktiten werfen ein sich ständig veränderndes Lichtspiel auf die Oberfläche des klaren unterirdischen Sees. Dieses Phänomen ist besonders faszinierend, wenn Sonnenlicht von außen in die Höhle eindringt und die fallenden Wassertropfen beleuchtet.
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