Cala Mariolu, Kieselstrand in Baunei, Italien
Cala Mariolu ist ein Kiesstrand in einer Kalksteinbucht, wo kleine weiße Kiesel und Sand mit Granitsteinen gemischt sind. Das Wasser ist türkisfarben und schafft einen natürlichen Farbübergang vom Ufer zu den tieferen Bereichen der Bucht.
Der Strand erhielt seinen Namen von Mittelmeer-Mönchsrobben, die lokal Mariolu genannt wurden und bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in den umliegenden Höhlen lebten. Diese Meeressäuger prägten das Gebiet lange Zeit, bevor ihre Präsenz in der Region abnahm.
Der Strand zieht während der Sommermonate Bootsführer aus der Region an, die ihr Wissen über die sardische Seekultur und lokale Traditionen weitergeben. Besucher erleben diese Verbindung zur Vergangenheit unmittelbar, wenn sie die Gewässer erkunden und die Geschichten des Meeres hören.
Man kann den Strand nur mit einem Boot von nahegelegenen Häfen erreichen oder durch eine anspruchsvolle mehrstündige Wanderung über die Supramonte-Berge. Beide Optionen erfordern gute körperliche Vorbereitung und eine frühe Planung, besonders in den heißeren Monaten.
Die Besucherzahl am Strand ist auf 700 Menschen pro Tag begrenzt, um die Umwelt und die natürlichen Bedingungen der geschützten Meereszone zu bewahren. Diese Regelung macht jeden Besuch zu einem ruhigeren Erlebnis, da es nie überlaufen wirkt.
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