Vallee de Pakiu, Tal in Nuku Hiva, Französisch-Polynesien.
Das Tal von Pakiu erstreckt sich über mehrere Kilometer und zeigt ein Mosaik aus dichtem Grünland, heimischen Palmen und Obstbäumen, darunter Bananenpflanzen, die das Gebiet prägen. Die Landschaft fällt zu Wasser hin ab und wird von steilen Hängen begrenzt, die auf allen Seiten aufragen.
Das Tal war heimat des Tohua Koueva, einem zentralen Versammlungsort, der dem Kriegsführer Pakoko gehörte, bis dieser 1845 durch französische Gewalt starb. Diese Ereignisse markierten einen Wendepunkt für die Gemeinde und die Region.
Das Tal war schon immer ein Ort, an dem die Marquesaner zusammenkamen – überall gibt es alte Steinplastiken, die von den Händen früherer Generationen stammen. Heute kann man diese Spuren noch sehen, wenn man über die Wege geht und die Landschaft erforscht.
Um das Tal zu erreichen, folgen Besucher der Taipivai-Straße und gehen dann auf einem markierten Feldweg von der Koueva-Beschilderung los. Die Wege sind zu Fuß erreichbar, besonders an trockenen Tagen, und es ist ratsam, gutes Schuhwerk mitzubringen.
Auf einem Fluss in diesem Tal wurde eine Wasserkraftanlage errichtet, die heute etwa ein Drittel des Stroms für die gesamte Insel erzeugt. Diese Nutzung zeigt, wie moderne Energie und traditionelle Landschaften nebeneinander bestehen können.
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