Puka-Puka, Korallenatoll in Tuamotu, Französisch-Polynesien
Puka-Puka ist ein korallengestütztes Atoll im Tuamotu-Archipel mit einer elliptischen Form und einer Länge von etwa 6 Kilometern sowie einer Breite von etwa 3 Kilometern. Das Atoll besteht aus etwa 17 kleinen Inseln, die eine flache und verlandete Lagune umschließen.
Das Atoll wurde 1521 von Ferdinand Magellan als San Pablo dokumentiert und erhielt später von niederländischen Entdeckern den Namen Honden Eiland, nachdem sie dort drei Hunde gefunden hatten. Diese frühen Erkundungen legten den Grundstein für die europäische Kenntnis des Ortes.
Die Einwohner sprechen Pukapukisch, eine Marquesanische Sprache, die sich von anderen Dialekten des Tuamotu-Archipels unterscheidet. Diese sprachliche Besonderheit prägt das tägliche Leben und die lokale Identität der Gemeinschaft.
Das Atoll ist über den 930 Meter langen asphaltierten Flugplatz Puka-Puka mit Tahiti verbunden, was die Anreise ermöglicht. Der Hauptort Te One Mahina beherbergt etwa 110 Einwohner und dient als Ausgangspunkt für Erkundungen der Inselgruppe.
Die Kon-Tiki-Expedition sichtete das Atoll am 30. Juli 1947 als erste Landmarke nach 94 Tagen auf dem Pazifik. Diese Entdeckung markierte ein wichtiges Moment in der Ozeanische Abenteuergeschichte des 20. Jahrhunderts.
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