Reao, Seegrenze in Französisch-Polynesien, Frankreich.
Reao ist ein Atoll in Französisch-Polynesien, das zur Gruppe der Tuamotu-Inseln gehört und eine längliche Form mit einer schmalen Riffkante und einer Lagune im Inneren aufweist. Die Landfläche besteht aus flachen Korallenformationen, die von spärlicher Vegetation bedeckt sind und das ruhige Wasser der Lagune umrahmen.
Das Atoll wurde 1820 von russischen Seefahrten erstmals kartiert und erhielt später seinen heutigen Namen. Es wurde Teil des französischen Protektorats über Polynesien und ist seitdem ein französisches Überseegebiet.
In Reao wird neben Französisch auch die lokale polynesische Sprache im Alltag gesprochen, was man in Gesprächen und Ortsschildern bemerken kann. Das Leben der Bewohner dreht sich eng um das Fischen und die Gezeiten des Ozeans.
Reao ist nur per Flugzeug erreichbar, wobei die Flüge selten und von Papeete aus organisiert sind. Es empfiehlt sich, zwischen Mai und Oktober zu reisen, wenn das Wetter stabiler ist und die Überfahrten auf dem Wasser angenehmer sind.
Das Atoll liegt an der Grenze zweier ozeanischer Meerengen, was seinen Gewässern starke Strömungen verleiht, die Meerestiere anlocken, die man anderswo selten sieht. Diese Strömungen haben auch historisch die Reiserouten der polynesischen Seefahrer beeinflusst.
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