Fangataufa, Seegrenze nahe Tureia, Französisch-Polynesien.
Fangataufa ist ein ringförmiges Korallenatoll im Tuamotu-Archipel mit einer Lagune in der Mitte. Das Atoll ist durch eine schmale Passage erreichbar, die mit Navigationsbaken gekennzeichnet ist.
Frankreich übernahm das Atoll 1964 vollständig und führte dort zwischen 1966 und 1996 vierzehn Atomtests durch. Diese Tests waren Teil des französischen Kernwaffenprogramms in der Region.
Die umliegenden Gewässer von Fangataufa bieten wichtige Fischgründe für lokale Gemeinschaften, die traditionelle maritime Praktiken aufrechterhalten.
Das Atoll ist schwer zugänglich und erfordert spezielle Vorkehrungen für Besuche. Die schmale Durchfahrt ist unter bestimmten Wetterbedingungen und Gezeitenverhältnissen navigierbar.
Ein verlassener Flugplatz an der Nordostküste wurde für mittlere Transportflugzeuge erbaut und ist heute ein stilles Zeugnis der Vergangenheit. Die Piste und Gebäude verfallen allmählich in der Salzluft des Pazifiks.
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