Maria Est, Seegrenze in den Gambierinseln, Französisch-Polynesien.
Maria Est ist eine maritime Grenze in den Gambier-Inseln in Französisch-Polynesien. Sie umgibt das Atoll und definiert die Gewässer, die unter französische Kontrolle fallen.
Die Grenze entstand durch internationale Seerechtsabkommen, die nach dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen definiert wurden. Frankreich und Australien einigten sich auf eine spezifische Vereinbarung zur Abgrenzung ihrer Meeresgebiete in dieser Region.
Die maritime Abgrenzung beeinflusst Fischereipraktiken und Meeresressourcenmanagement für Gemeinden im südöstlichen Archipel Französisch-Polynesiens.
Navigatoren nutzen Seekarten und GPS-Koordinaten, um diese Grenze bei der Fahrt durch die Gegend zu beachten. Schiffe müssen die territorialen Einschränkungen respektieren, wenn sie Französisch-Polynesien durchfahren.
Die Grenzlinie folgt modifizierten äquidistanten Linien, die nicht einfach der Mittellinie zwischen den Ländern entsprechen. Dieses Abweichen erklärt sich aus der komplexen Küstenlinie und den geologischen Besonderheiten der Gambier-Inseln.
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