Mont Duff, Berggipfel in Mangareva, Französisch-Polynesien
Mount Duff ist ein 441 Meter hoher Vulkangipfel auf der Insel Mangareva in Französisch-Polynesien und bildet die höchste Erhebung des Gambier-Archipels. Das felsige Massiv erhebt sich steil aus dem Inselinneren und dominiert das Landschaftsbild von mehreren Seiten.
Der Berg wurde nach dem Missionsschiff Duff benannt, das in den frühen 1800er Jahren Missionare der London Missionary Society zum Pazifik brachte. Die europäische Namengebung dokumentiert die Zeit, als europäische Entdecker und Missionare die Region erforschten und kartografierten.
Die Bewohner von Mangareva kennen den Berg unter seinem traditionellen Namen Auorotini, der bis heute neben der europäischen Bezeichnung verwendet wird. Dieser Name spiegelt die lange Geschichte der polynesischen Bevölkerung wider, die das Land seit Jahrhunderten bewohnt.
Der Aufstieg beginnt im Dorf Rikitea und dauert etwa drei Stunden bis zum Gipfel mit steilen Abschnitten und felsgem Untergrund. Es ist ratsam, festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitzunehmen, da die Route schattenlos und anstrengend sein kann.
Das Massiv liegt geografisch isoliert und ist der wichtigste Bezugspunkt für die Navigation und Orientierung auf See in dieser Region des Pazifiks. Seeleute und Fischer der umgebenden Inseln nutzen den Gipfel seit langem als natürliche Landmarke zum Auffinden der Insel.
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