Morane, Seegrenze im Morane-Atoll, Gambier-Inseln, Französisch-Polynesien.
Morane ist ein Atoll in der Gambier-Inselgruppe und besteht aus einer Lagune, die von Korallenriffen umgeben ist. Die Insel hat eine längliche Form und bildet einen natürlichen Meerwasser-Raum, der von den äußeren Riffen begrenzt wird.
Das Atoll wurde 1828 von Kapitän Samuel Grimwood an Bord des Schiffes Discoverer dokumentiert und erhielt zunächst seinen Namen. Später wurde es als Morane bekannt und blieb Teil der französischen Ozeanien-Verwaltung.
Das Atoll gehört zur Kommune der Gambier-Inseln und repräsentiert die französische Seesouveränität im Südosten Französisch-Polynesiens.
Die Insel hat keine dauerhaften Siedlungen oder touristische Infrastruktur, daher ist sie nur mit eigenen Booten oder speziellen Expeditionen erreichbar. Der Besuch erfordert gute Kenntnisse der lokalen Gewässer und der Gezeitenmuster.
Das Atoll ist ein Zufluchtsort für seltene Vogelarten, darunter etwa 50 polynesische Bodenflughuehner und rund 200 Tuamotu-Strandläufer. Diese Vogelpopulationen haben das Atoll zu einem wichtigen Schutzgebiet für ihre Arten gemacht.
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