Matureivavao, Maritime Grenze in Gambier, Französisch-Polynesien
Matureivavao ist ein Atoll in den südöstlichen Tuamotu-Inseln mit einer Länge von etwa 7 Kilometern und einer Breite von etwa 5 Kilometern. Die Lagune im Inneren erstreckt sich über etwa 18 Quadratkilometer und ist von einem Korallenriff umgeben.
Die erste dokumentierte Sichtung fand am 5. Februar 1606 während einer spanischen Expedition unter Führung des portugiesischen Navigators Pedro Fernández de Quirós statt. Diese frühe europäische Begegnung markierte den Anfang der Aufzeichnungen über diesen abgelegenen Ort.
Das Atoll existiert in seinem natürlichen Zustand ohne menschliche Siedlungen und verkörpert das polynesische Verständnis von unberührten Meeresumgebungen. Besucher erleben hier eine Landschaft, die von Menschen kaum verändert wurde und ihre ursprüngliche Beschaffenheit bewahrt hat.
Die Lagune hat keine natürliche Einfahrt und erfordert spezialisierte Schiffe zur Navigation durch die flachen Gewässer. Das umliegende Riff muss bei schlechtem Wetter mit Vorsicht angegangen werden, da die Bedingungen schnell anspruchsvoll werden können.
Die Abwesenheit von Ratten in der gesamten Geschichte hat es der einheimischen Flora und Fauna ermöglicht, sich ohne die ökologischen Störungen zu entwickeln, die auf anderen pazifischen Atollen verbreitet sind. Dieses Fehlen invasiver Arten macht das Atoll zu einem seltenen Beispiel eines nahezu ungestörten Inselökosystems.
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