Französisch-Polynesien, Französisches Überseeterritorium im Südpazifik, Frankreich
Französisch-Polynesien ist ein französisches Überseeterritorium im südlichen Pazifischen Ozean, bestehend aus 121 Inseln und Atollen, die sich über fünf Inselgruppen verteilen. Diese Gruppen umfassen die Gesellschaftsinseln, die Tuamotu-Inseln, die Gambierinseln, die Marquesas und die Australinseln, die sich über eine weite Meeresfläche erstrecken.
Das Gebiet wurde 1842 französisches Protektorat, nachdem europäische Seefahrer und Missionare mehrere Jahrzehnte lang Kontakt zu den Inseln hatten. Frankreich annektierte Tahiti 1880 offiziell und dehnte seine Verwaltung in den folgenden Jahren auf alle Inselgruppen aus.
Polynesische Tanzvorführungen finden das ganze Jahr über in Hotels und Kulturzentren statt, wobei Tänzer bunte Kostüme aus pflanzlichen Materialien tragen und auf Holztrommeln begleitete Bewegungen ausführen. Lokale Märkte bieten handgefertigte Pareu-Stoffe, Perlenschmuck und Schnitzereien, während Fischer und Kunsthandwerker morgens ihre Waren direkt an Stränden und Plätzen verkaufen.
Reisende erreichen die verschiedenen Inseln mit Flügen von Air Tahiti oder mit Passagierschiffen, wobei der Hauptzugang über den internationalen Flughafen Faa'a in Papeete auf Tahiti erfolgt. Viele kleinere Inseln haben begrenzte Unterkünfte und Verkehrsmittel, daher ist eine Planung im Voraus empfohlen, besonders außerhalb der Hauptsaison.
Die Gewässer des Gebiets erstrecken sich über eine Meeresfläche, die etwa die Hälfte aller französischen maritimen Zonen ausmacht und zahlreiche Korallenriffsysteme beherbergt. Die Zeit in diesen Inseln liegt zehn Stunden hinter der koordinierten Weltzeit, was sie zu einer der westlichsten Zeitzonen der Welt macht.
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