Maupihaa, Atoll in den Gesellschaftsinseln, Französisch-Polynesien
Maupihaa ist ein Atoll in den Leeward-Inseln mit einer dreieckigen Form und einer tiefen zentralen Lagune. Korallenriffe und kleine bewaldete Inseln umgeben die Lagune in einem großen Gebiet.
Ein deutscher Kriegsschiff lief 1917 auf das Riff auf und seine Besatzung errichtete eine Siedlung aus Trümmern des Schiffes. Diese Episode prägte die frühe Geschichte des Atolls und hinterließ Spuren in der Landschaft.
Die wenigen Bewohner leben nach traditionellen Methoden, die eng mit dem Meer verbunden sind. Sie nutzen die natürlichen Ressourcen der Lagune und der Korallenriffe für ihre tägliche Arbeit und ihr Überleben.
Die Anfahrt ist schwierig, da enge Passagen durch die Riffe führen und nur seltene Besuche möglich sind. Besucher sollten sich auf begrenzte Einrichtungen und witterungsabhängige Bedingungen einstellen.
Die Bewohner kommunizieren über Satellitentelefone mit der nächstgelegenen bewohnten Insel, die Hunderte von Kilometern entfernt liegt. Diese Abhängigkeit von Satellitenverbindungen ist einer der Gründe für die extreme Abgeschiedenheit des Ortes.
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