Manuae, Korallenatoll in den Gesellschaftsinseln, Französisch-Polynesien
Manuae ist ein ringförmiges Atoll in Französisch-Polynesien, das zu den Leewardinseln gehört und aus mehreren kleinen Inseln besteht, die eine zentrale Lagune umschließen. Die Lagune ist von Korallenriffen umgeben und beherbergt ein reiches Meeresleben.
Das Atoll wurde 1767 von Samuel Wallis erstmals dokumentiert, der einen besiedelten Bereich im nördlichen Teil der Hauptinsel vorfand. Diese frühe Entdeckung trug dazu bei, den Ort auf europäischen Seekarten jener Zeit einzutragen.
Die wenigen Besucher, die hierher gelangen, treffen manchmal auf Fischer, die mit traditionellen Methoden in den Riffen arbeiten. Die Lagune steht heute unter Naturschutz, was die Nutzung des Gebiets stark einschränkt.
Das Atoll verfügt über keine regelmäßigen Bootsverbindungen, sodass Besucher die Überfahrt von einer der größeren Nachbarinseln privat organisieren müssen. Eine frühzeitige Absprache mit lokalen Betreibern ist dringend empfehlenswert.
Jeden November kommen Grüne Meeresschildkröten an die Strände des Atolls, um ihre Eier abzulegen. Diese jährliche Ankunft war einer der Hauptgründe für die Einrichtung eines Naturschutzgebiets im Jahr 1992.
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