Paul Gauguin Museum, Kunstmuseum in Papeari, Tahiti.
Das Paul Gauguin Museum ist ein Kunstmuseum im Dorf Papeari auf der Insel Tahiti, Französisch-Polynesien. Es befindet sich in einem Gebäude im japanischen Stil und beherbergt eine Sammlung von Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Gouachen, Fotografien und Dokumenten aus dem Schaffen des Künstlers.
Das Museum wurde 1964 von Pater Patrick O'Reilly und der Singer-Polignac-Stiftung gegründet und liegt auf dem Gelände, auf dem Gauguin nach seiner Ankunft auf Tahiti im Jahr 1891 lebte. Der Ort ist eng mit der polynesischen Phase seines Lebens verbunden.
Das Museum ist seit 2013 wegen Renovierung geschlossen, seine Räume sind derzeit nicht zu besichtigen. Die für die Wiedereröffnung verwahrten Bestände umfassen polynesische und marquesanische Kulturthemen sowie Originaldokumente Gauguins, Fotografien, Reproduktionen, Skulpturen, Stiche und Gouachen. Einige seiner Skizzen und Drucke waren jahrelang nicht zu sehen. Das Schwestermuseum in Hiva Oa ist geöffnet.
Das Museum liegt bei PK 51 auf der Küstenstraße von Tahiti, in der Nähe des Botanischen Gartens von Papeari, und ist mit dem Auto gut erreichbar. Es empfiehlt sich, den Öffnungsstatus vor dem Besuch zu prüfen, da das Museum gelegentlich wegen Renovierungsarbeiten geschlossen sein kann.
Das Museum besitzt keine Originalgemälde von Gauguin, da seine Hauptwerke in großen Museen in Europa und den USA aufbewahrt werden. Die Sammlung konzentriert sich stattdessen auf Reproduktionen, Dokumente und Objekte, die sein Leben und Wirken auf den Inseln veranschaulichen.
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