Papeete Cathedral, Katholische Kathedrale in Papeete, Französisch-Polynesien
Die Papeete-Kathedrale ist ein katholisches Gotteshaus in Papeete mit einem auffälligen roten Ziegeldach und grauer Außenwand, das in der Nähe des Wasserfronts an der Rue du Général de Gaulle steht. Das Bauwerk verbindet einfache äußere Formen mit kunstvoll gestalteten inneren Räumen, die verschiedene religiöse und künstlerische Elemente zeigen.
Der Bau begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts, nachdem französische Missionare ankamen, die folgte nach Frankreichs Erklärung von Tahiti als Protektorat 1842. Das Gebäude ist ein wichtiges Zeugnis für die religiöse Umgestaltung der Insel durch europäische Einflüsse.
Im Inneren befindet sich eine hölzerne Madonna-und-Kind-Skulptur aus den Marquesas-Inseln, wo das Kind eine Brotfrucht hält und europäische mit polynesischen Traditionen verbindet. Die Kunstwerke zeigen eine Mischung aus lokalen und katholischen Elementen, die die Geschichte der Insel widerspiegelt.
Das Bauwerk ist den ganzen Tag über zugänglich und bietet einen zentralen Ort im Zentrum von Papeete zum Besuchen und Beten. Besucher sollten beachten, dass der Ort auch während religiöser Zeremonien aktiv genutzt wird.
Die Kreuzweggemälde zeigen in den Szenen der Passion ausschließlich polynesische Menschen, die eine Mischung aus tahitianischen und römischen Elementen in ihrer Kleidung tragen. Dies macht das Gotteshaus zu einem ungewöhnlichen Beispiel für die Verschmelzung von europäischer Religion und lokaler Identität.
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