Mataiva, Atoll im Südpazifik
Mataiva ist ein Atoll in Französisch-Polynesien, das Teil des Tuamotu-Archipels ist und eine ovale Lagune mit unterschiedlichen Blautönen und Grüntönen aufweist. Die Lagune wird durch neun Kanäle vom Ozean getrennt und beherbergt kleine Inselchen (Motus), Korallenriffe und flache Becken mit variierender Tiefe.
Der russische Entdecker Fabian Gottlieb von Bellingshausen besuchte das Atoll 1820 und benannte es zunächst nach einem russischen Kapitän. Das Atoll behielt später seinen lokalen Namen Mataiva, und 1999 wurde ein Flughafen eröffnet, der die Insel mit dem Rest Französisch-Polynesiens verband.
Der Name Mataiva bedeutet "neun Augen" und bezieht sich auf die neun Kanäle, die die Lagune mit dem Ozean verbinden. Die Inselbewohner pflegen ihre Traditionen durch lokale Fischerei, den Anbau von Vanille und Kokosnüssen sowie durch die Bewahrung von Legenden, die mit dem Land und dem Meer verbunden sind.
Um Mataiva zu erreichen, fliegen die meisten Besucher von Tahiti mit Air Tahiti an, wobei mehrere Flüge pro Woche verkehren. Vor Ort können Sie das Atoll zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da es nur wenige Straßen gibt und die meisten Attraktionen leicht zugänglich sind.
Das Atoll hat eine faszinierende natürliche Grube, die früher ein Phosphatabbau war und heute als Schwimmbecken dient. Der Ort bietet klares Wasser und ist ein perfekter Ort zum Schwimmen und Abkühlen, während man die saubere und ruhige Umgebung genießt.
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