Rangiroa, Seegrenze in Französisch-Polynesien, Südpazifik
Rangiroa ist ein Atoll in den Tuamotus, Französisch-Polynesien, im südlichen Pazifik, das eine der größten Lagunen der Welt umschließt. Die ringförmige Korallenstruktur besteht aus mehr als 240 kleinen Inseln, die durch schmale Kanäle voneinander getrennt sind und nur an wenigen Stellen durchfahrbare Passagen bieten.
Europäische Entdecker erreichten das Atoll im 18. Jahrhundert, doch polynesische Navigatoren lebten bereits seit vielen Generationen auf den Koralleninseln. Die französische Verwaltung richtete im 19. Jahrhundert offizielle Seegrenzen ein, wodurch die umliegenden Gewässer als Teil des kolonialen Territoriums definiert wurden.
Der Name des Atolls leitet sich aus dem polynesischen „Ra'iroa
Die beiden Hauptdurchfahrten Tiputa und Avatoru erlauben Booten den Zugang zur Lagune, wobei Strömungen je nach Gezeiten stark variieren können. Taucher und Schnorchler sollten sich vor dem Betreten des Wassers über die aktuellen Bedingungen in den Kanälen informieren.
Ein kleiner Weinberg auf der Insel Avatoru produziert Weißwein aus Trauben, die direkt im Korallenboden wachsen und durch Meerwasser beeinflusst werden. Die Reben gedeihen nur wenige Meter vom Ufer entfernt und ergeben einen salzigen, mineralischen Geschmack, der nirgendwo sonst in Polynesien zu finden ist.
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