Fatu Hiva, Abgelegene Insel der Marquesas-Inseln, Französisch-Polynesien.
Fatu Hiva ist eine Insel in der Marquesas-Gruppe Französisch-Polynesiens, die sich 1.125 m über dem Meeresspiegel erhebt und von steilen Felswänden umgeben ist. Enge Täler durchschneiden die bergige Landschaft und bilden den Rahmen für die verstreut liegenden Dörfer.
Der spanische Navigator Álvaro de Mendaña gelangte 1595 auf die Insel und nannte sie zunächst Isla Magdalena, während er die Salomonen suchte. Der Name Fatu Hiva etablierte sich später und stammt aus der lokalen polynesischen Sprache.
Die Bewohner praktizieren hier die traditionelle Herstellung von Rindenstoff und Holzschnitzkunst, die als alltägliche Fertigkeiten in den Dörfern sichtbar sind. Diese handwerklichen Tätigkeiten sind Teil des täglichen Lebens und verbinden die Inselbewohner mit ihren Wurzeln.
Besucher erreichen die Insel nur mit dem Boot, da es keinen Flughafen gibt und zwischen den Dörfern nur unbefestigte Wege existieren. Die Fortbewegung ist daher zeitaufwendig und setzt körperliche Bereitschaft für Wanderungen voraus.
Ein endemischer Vogel, die Fatu-Hiva-Monarchin, lebt ausschließlich auf dieser südlichsten Insel der Marquesas-Gruppe. Diese Vogelart wird häufig übersehen, ist aber ein wichtiger Teil des lokalen Ökosystems.
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