Kota Tua Jakarta, Kolonialviertel in Nord-Jakarta, Indonesien.
Kota Tua Jakarta ist ein koloniales Viertel im nördlichen Teil der Hauptstadt, das mehrere Museen, offene Plätze und einen historischen Hafen umfasst. Die Straßen verlaufen zwischen zweistöckigen Gebäuden mit Backsteinfassaden und Holztüren, die an niederländische Stadtplanung aus dem 17. Jahrhundert erinnern.
Die Niederländische Ostindien-Kompanie gründete die Siedlung 1619 nach der Zerstörung der vorherigen Stadt Jayakarta. Die Kolonialverwaltung baute Kanäle, befestigte Mauern und ein zentrales Rathaus, um den Hafen als Handelszentrum zu sichern.
Das lebendige Viertel beherbergt Straßenkünstler und fahrende Händler, die zwischen den alten Fassaden lokale Snacks und Getränke verkaufen. Besucher mieten oft bunte Fahrräder, um die gepflasterten Wege zwischen den historischen Gebäuden zu erkunden.
Die Museen schließen normalerweise am frühen Nachmittag, daher ist ein Besuch am Vormittag ratsam, um die Sammlungen in Ruhe zu sehen. Breite Plätze bieten Schatten unter großen Bäumen und Arkaden, die an heißen Tagen Erleichterung bieten.
Die alte Zugbrücke Jembatan Kota Intan aus dem Jahr 1628 ist die einzige erhaltene bewegliche Brücke aus der niederländischen Kolonialzeit in ganz Indonesien. Sie wurde ursprünglich gebaut, um Schiffe zum Hafen passieren zu lassen, und ihr Mechanismus ist noch heute zu sehen.
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