La Bastide Saint-Louis, Historisches Viertel in Carcassonne, Frankreich.
La Bastide Saint-Louis ist ein Stadtviertel in Carcassonne mit einer geometrischen Grundstruktur, die um einen zentralen Platz herum angeordnet ist. Das Gebiet wird von breiten Straßen durchzogen, gesäumt von Privatgebäuden verschiedener Stilperioden, Kirchen und öffentlichen Einrichtungen.
Dieses Viertel wurde 1247 unter König Ludwig IX. gegründet und entstand als neue Siedlung am linken Ufer des Flusses Aude. Die planmäßige Anlage mit ihrem regelmäßigen Netzwerk zeigt die städtebaulichen Absichten der mittelalterlichen Periode.
In diesem Viertel können Besucher die Präsenz von Kunstsammlungen und religiösen Gebäuden erleben, die das Straßenbild prägen. Diese Orte spiegeln die lange Verbindung des Viertels zu Kunst, Glaube und handwerklichen Traditionen wider.
Das Viertel lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Straßen für Fußgänger gut gestaltet sind und die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen. Für Besucher mit dem Auto stehen an mehreren Stellen unterirdische Parkplätze zur Verfügung.
Ein spezielles Museum in diesem Viertel zeigt die Geschichte der Textilherstellung und erklärt, wie Wolle von Merino-Schafen in der Region verarbeitet wurde. Dieses handwerkliche Erbe ist ein oft übersehener Teil der wirtschaftlichen Geschichte Carcassonnes.
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