Gaugerichhallen, Markthalle im Zentrum von Brüssel, Belgien.
Die Halles Saint-Géry ist eine Markthalle im Zentrum von Brüssel mit charakteristischer flämischer neo-Renaissance-Architektur. Das Gebäude besitzt vier Reihen von blauen Steinständen und ein auffälliges Eisengerüst, das die breite Halle überspannt.
Die Halle wurde zwischen 1881 und 1882 vom Architekten Adolphe Vanderheggen erbaut und diente lange Zeit als Markt für lokale Händler. Sie schloss 1977, nachdem sie Jahrzehnte lang das Handelszentrum des Viertels geprägt hatte.
Das Gebäude dient heute als Veranstaltungsort für Ausstellungen und Auftritte, die das kulturelle Leben der Stadt widerspiegeln. Besucher finden hier regelmäßig wechselnde Programme, die lokale Künstler und Kreative zusammenbringen.
Das Gebäude ist täglich von 10:00 Uhr bis Mitternacht für Besucher zugänglich. Ein Informationszentrum vor Ort bietet Materialien über die Geschichte Brüssels und Wissenswertes zur Umgebung.
Der Ort bewahrt das letzte freiliegende Stück der Senne, des Flusses, der einst das Viertel durchfloss. Innerhalb des Komplexes produziert eine kleine Brauerei lokale belgische Biere nach traditionellen Methoden.
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