Bruxella 1238, Archäologische Stätte im Pentagon, Belgien
Bruxella 1238 ist eine ausgegrabene mittelalterliche Franziskaner-Klosteranlage unter der Brüsseler Börse. Durch Glaspflaster im Boden kann man die Grundmauern, Gräber und Überreste von Gebäuden erkennen, die von Mönchen bewohnt wurden.
Im Jahr 1238 ließen sich Franziskaner-Brüder an diesem Ort nieder und gründeten eine Klostergemeinschaft im wachsenden Brüssel. Der Komplex entwickelte sich zu einem wichtigen religiösen Zentrum, bis er später überbaut wurde und in Vergessenheit geriet.
Die Überreste zeigen, wie Franziskaner das mittelalterliche Brüssel gestalteten und wo sie beteten, starben und bestattet wurden. An diesem Ort lässt sich heute noch erkennen, welche Rolle die Ordensgemeinschaft in der Stadt spielte.
Der Zugang erfolgt über ein Erdgeschoss-Fenster am Börsenplatz mit Treppen hinab zu den Überresten. Am besten besuchst du die Stelle tagsüber, um die Glasfenster gut sehen und fotografieren zu können.
Unter den Gräbern könnte sich das Grabmal von John I. von Brabant befinden, dessen Name mit der belgischen Biertradition verbunden ist. Diese Verbindung zwischen dem mittelalterlichen Adel und einem der berühmtesten Produkte Belgiens ist heute vielen Besuchern nicht bekannt.
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