Wocheiner See, Gletschersee im Triglav-Nationalpark, Slowenien
Der Bohinj-See ist der größte natürliche See Sloweniens, bedeckt etwa 318 Hektar und erreicht Tiefen von bis zu 45 Metern in den Julischen Alpen.
Das Seebecken entstand während der letzten Eiszeit durch glaziale Aktivität, und frühe Entdecker im achtzehnten Jahrhundert dokumentierten seine unterirdischen Wasserquellen, die sichtbare Zuflüsse ergänzen.
Eine Statue der legendären Gämse Zlatorog steht am Seeufer und repräsentiert eine zentrale Figur der slowenischen Folklore, die in Gedichten und lokalen Geschichten über Generationen hinweg verewigt wurde.
Besucher können im Sommer schwimmen, wenn die Wassertemperatur bis zu 24 Grad Celsius erreicht, und Kajakfahren, Angeln, Wanderwege und Bootsvermietungen am Seeufer genießen.
Der See verfügt über ein unterirdisches Wassersystem, bei dem unsichtbare Quellen mehr Wasser beisteuern als der sichtbare Zufluss des Flusses Savica, was ein natürliches hydrologisches Phänomen darstellt, das seit Jahrhunderten untersucht wird.
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