Palais du Congo, Art-Deco-Wohngebäude in Ixelles, Belgien.
Der Palais du Congo ist ein Wohngebäude im Art-Deco-Stil in Ixelles mit einer markanten Eckrotunde und vertikalen Fenstergruppen auf zehn Geschossen. Die Fassade zeigt graurosafarbenen Putz, Pilaster und schmiedeeiserne Gitter, und das Gebäude besteht aus zwei separaten Flügeln mit eigenen Treppenhäusern und Aufzügen.
Das Gebäude wurde 1930 von Jean-Florian Collin entworfen, kurz nachdem die Gesetzgebung von 1924 in Brüssel Wohnungsgenossenschaften ermöglichte. Diese Zeit markierte einen Wendepunkt, als wohlhabende Brüsseler vermehrt in mehrstöckigen Wohnhäusern statt in Privathäusern lebten.
Der Name 'Palais du Congo' verweist auf die koloniale Geschichte Belgiens und prägt bis heute das Erscheinungsbild des Viertels. Besucher sehen an der Fassade geometrische Muster und Verzierungen, die typisch für die Art-Deco-Bewegung sind und das Gebäude von anderen Häusern in der Straße unterscheiden.
Das Gebäude steht an der Avenue du Congo 2-4 und verfügt über Treppenhäuser und Aufzüge, die den Zugang zu den zwei bis drei Zimmer großen Wohnungen erleichtern. Besucher sollten beachten, dass es aufgrund seiner Privatnutzung nur von außen zu besichtigen ist.
Das Eingangsfoyer besticht durch grüne und goldene Mosaiken sowie weißen Steinboden, was den Luxus der 1930er-Jahre widerspiegelt. Diese aufwändige Innenausstattung zeigt, dass solche Wohngebäude damals als gehobene Adressen für vermögende Brüsseler galten.
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