Palais de la Cambre, Art-Deco-Gebäudeensemble in Ixelles, Belgien
Das Palais de la Cambre ist ein Wohnkomplex aus fünf verbundenen Gebäuden mit geometrischen Fassaden, dekorativen Balkonen und schmiedeeisernen Elementen an der Avenue Emile Duray. Die sieben Stockwerke mit Mansarddächern und glänzenden Oberflächenbehandlungen bilden eine zusammenhängende Baureihe mit einheitlichem Design.
Der Architekt Camille Damman entwarf diese Wohnanlage zwischen 1925 und 1930 für die Société Belge Immobilière, als mehrstöckige Wohngebäude zunehmend verbreitet wurden. Ein Modell des Komplexes wurde auf der Internationalen Ausstellung für Dekorative Künste 1925 in Paris präsentiert.
Allegorische Skulpturen zeigen Symbole von Industrie und Handel, die im Eingangsbereich und an den Fassaden sichtbar sind. Diese künstlerischen Elemente spiegeln die Werte und Ambitionen der wohlhabenden Bewohner wider, die diesen Ort im 20. Jahrhundert prägten.
Der Komplex erstreckt sich vom Haus Nummer 60 bis 68 an der Avenue Emile Duray, wobei Teile der Gebäude 66 und 68 in das Stadtgebiet von Brüssel hineinreichen. Der Ort ist zu Fuß erreichbar und leicht zu besichtigen, wenn man die Straße entlanggeht.
Dieses Gebäudeensemble wurde von renommierten belgischen Künstlern mit Skulpturen und Reliefs ausgestattet, die das Handwerk und die Kunstfertigkeit widerspiegeln. Die künstlerische Zusammenarbeit zeigt, wie Architektur und bildende Kunst in diesem Projekt eng miteinander verflochten waren.
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