Lac de l'Orceyrette, Alpensee in Villar-Saint-Pancrace, Frankreich
Der See liegt auf etwa 1.927 Metern Höhe und wird von Zirbelkiefern und Lärchen umgeben, deren Spiegelbilder sich auf der Wasseroberfläche abzeichnen. Das Becken bietet eine ruhige Umgebung mit klarem Wasser, das von steilen Berghängen eingerahmt wird.
Das Gewässer ist glazialen Ursprungs und verschwand in den frühen 1900er Jahren durch Ablagerungen von Schotter und Geröll. In den 1970er Jahren wurde es durch den Bau eines kleinen Damms wiederhergestellt und füllt sich seitdem wieder mit Wasser.
Der Name des Sees leitet sich vom okzitanischen Wort 'Orsiereta' ab, einer Verkleinerungsform von 'Orsièra', das sich auf die Bären bezieht, die einst in dieser Region lebten. Besucher können diese historische Namensbedeutung erkennen, wenn sie am Ufer stehen und die wilde Berglandschaft betrachten, die solche Tiere einmal beherbergt hat.
Der See ist über eine Waldstraße oberhalb der Ayes-Hütten erreichbar und bietet mehrere Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeit. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und auf wechselnde Wetterbedingungen vorbereitet sein, die in dieser Höhenlage schnell eintreten können.
Der See diente als natürliche Kulisse für Dreharbeiten der französischen Fernsehserie Alex Hugo und des Films Marseille im Jahr 2016. Diese filmische Verbindung hat die Gegend unter Naturliebhabern und Fans des europäischen Kinos populärer gemacht.
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