La forêt des cèdres du petit Luberon, Zedernwald im Kleinen Luberon, Bonnieux, Frankreich.
Der Zedernwald des Kleinen Luberon erstreckt sich über mehr als 250 Hektar auf dem Gipfel des Massivs und weist eine 150 Jahre alte Zedernpflanzung auf, begleitet von Eichenwäldern und mediterranen Garrigues-Zonen, die für die Region typisch sind.
Ab 1860 mit Samen aus dem algerischen Mittleren Atlas gepflanzt, entstand dieser Wald aus einer Aufforstungsinitiative lokaler Forstleute in Bonnieux, Lacoste, Puget-sur-Durance und Ménerbes in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts.
In Zusammenarbeit mit der Regionalen Agentur für Biodiversität und Umwelt verwaltet, beherbergt der Wald regelmäßig Bildungsaktivitäten, die das öffentliche Bewusstsein für den Erhalt mediterraner Waldökosysteme und der lokalen Biodiversität schärfen sollen.
Ganzjährig von Bonnieux über die Straße D36 erreichbar, verfügt der Wald über Parkplätze mit Kiesbelag und bietet einen ausgeschilderten Wanderweg von etwa neunzig Minuten Dauer mit Informationstafeln, die die Geologie und Flora des Gebiets erklären.
Das Gelände bietet einen Aussichtspunkt vom Portalas, einem natürlichen Bogen, der durch Erosion von Kalksteinschichten entstanden ist, von dem aus bei klarem Wetter das Durance-Tal, die Alpilles, die Sainte-Victoire und der Berre-See zu sehen sind.
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