Portal des ehemaligen Bischöflichen Palais, Renaissancepalast-Portal in der Altstadt, Mainz, Deutschland.
Das Portal zeigt eine Konstruktion aus rotem Sandstein mit kunstvollen Zierelementen einschließlich Pilastern, Dreiecksgiebel und aufwendigen Steinmetzarbeiten, die die architektonische Handwerkskunst der Spätrenaissance des 17. Jahrhunderts veranschaulichen.
Ursprünglich zwischen 1663 und 1666 als Teil des von Johann Georg von Schönborn entworfenen Bischöflichen Palais erbaut, überlebte das Portal die Zerstörung des Gebäudes während der Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs im August 1942.
Das Portal repräsentiert die kirchliche Macht und religiöse Autorität der Mainzer Bischöfe während des 17. Jahrhunderts und diente als symbolischer Eingang zu einem der wichtigsten kirchlichen Verwaltungszentren der Region.
Das auf dem Bischofsplatz in der Altstadt gelegene rekonstruierte Portal befindet sich in der Nähe des Domviertels und kann während der Tagesstunden für architektonische Beobachtungen und historische Dokumentation besucht werden.
Das Portal wurde 1993 vom Kunsthandwerker Theo Ignaz Graffé sorgfältig restauriert, wobei originale Sandsteinelemente verwendet wurden, die aus den Ruinen geborgen und nach fünf Jahrzehnten an ihrem historischen Standort wieder zusammengefügt wurden.
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