Domaine du château de Landonvillers, Schloss in Courcelles-Chaussy, Frankreich.
Das Schlossdomäne Landonvillers zeigt mittelalterliche Türme, die sich zum Himmel Lothringens erheben, geschmückt mit Jaumont-Stein, rosa westfälischen Sandstein-Wasserspeiern und Art-Nouveau-Schmiedeeisernelementen, die eine außergewöhnliche architektonische Komposition schaffen.
Erbaut zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen 1903 und 1905 vom Berliner Architekten Bodo Ebhardt auf den Fundamenten eines alten Herrenhauses aus dem 16. Jahrhundert, wurde das Schloss für den deutschen Industriellen Jean von Haniel unter Einbeziehung verschiedener historischer Baustile umgestaltet.
Das Schloss verkörpert die Bewegung des architektonischen Historismus durch die harmonische Verbindung romanischer, spätgotischer, Renaissance-, wilhelminischer und Jugendstil-Elemente und repräsentiert tausend Jahre europäischer Architekturentwicklung in einem einzigen Bauwerk, das die deutsche Kunstvielfalt jener Zeit demonstriert.
Seit 1997 als historisches Monument eingetragen, bleibt das Schloss Privateigentum von Norbert Vogel, der eine Sammlung antiker Ikonen vom 16. bis 19. Jahrhundert in diesem Privatmuseum in der allée des Tilleuls in Courcelles-Chaussy ausstellt.
Diese Residenz beherbergt eine außergewöhnliche Sammlung religiöser Kunstwerke, darunter einen Heiligen Michael Voevoda, Reliquiare des Heiligen Felicianus und des Heiligen Pfarrers von Ars, wodurch jeder Raum in ein authentisches spirituelles Kunstmosaik verwandelt wird, das jahrhundertelange religiöse Hingabe widerspiegelt.
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