Porte de la Caserne Guépin, Ruine in Brest, Frankreich
Die Porte de la Caserne Guépin ist das einzige erhaltene Überbleibsel eines ehemaligen Gebäudekomplexes im Stadtzentrum von Brest, Frankreich. Das steinerne Tor steht auf einem kleinen offenen Platz und zeigt trotz seines Alters eine einfache, robuste Form ohne viele Verzierungen.
Das Gebäude, zu dem das Tor gehörte, wurde im 17. Jahrhundert als Jesuitenschule errichtet und wechselte danach mehrfach die Nutzung. Es diente als Marinekaserme, dann als Krankenhaus und später als Schule für junge Marinekadetten, bevor es im Zweiten Weltkrieg durch Bombardierungen zerstört wurde.
Das Tor steht heute auf dem Place du Commandant-L'Herminier, wo es nach seiner Versetzung neu aufgestellt wurde. Die Rückseite des Tors zeigt die Steinmetzarbeit der ursprünglichen Handwerker, was Besucher beim näheren Hinsehen entdecken können.
Das Tor liegt im Stadtzentrum von Brest im intra-muros-Bereich und ist gut zu Fuß erreichbar. Ein Rundgang um das Tor herum dauert nur wenige Minuten, lässt sich aber gut mit einem Spaziergang durch das historische Stadtviertel verbinden.
Das Tor wurde nach dem Krieg von seinem ursprünglichen Standort wegbewegt und auf einem nahegelegenen Platz neu aufgestellt. Es ist also nicht mehr an dem Ort zu sehen, an dem es jahrhundertelang gestanden hat.
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