Batterie des Salis
Die Batterie des Salis ist eine Anlage von alten Militärruinen an der Küste bei Hyères in Südfrankreich. Die Überreste bestehen aus Betonfundamenten, teilweise noch stehenden Mauern und ehemaligen Geschützstellungen, verteilt über unebenes, mit wildem Bewuchs bedecktes Gelände.
Die Batterie wurde um 1890 gebaut, um die Küste vor maritimen Angriffen zu schützen, und diente als französische Küstenverteidigungsposition. Während des Zweiten Weltkriegs erweiterten deutsche Besatzungstruppen die Anlagen mit neuen Verteidigungsstrukturen, die heute noch in Spuren erkennbar sind.
Der Name stammt von der Pointe de Salis, einem markanten Landvorsprung an dieser Küstenstelle. Hier erkennt man noch heute die Spuren des militärischen Lebens vergangener Zeiten in den einfachen Strukturen und der rauen Umgebung.
Das Gelände ist auf Fuß erreichbar mit guten Wanderschuhen auf dem unebenen, teilweise steilen felsigen Boden. Es wird empfohlen, Wasser mitzunehmen und besondere Vorsicht bei der Erkundung der Ruinen walten zu lassen, da einige Bereiche instabil sein können.
Das bekannteste Merkmal ist ein großes metallenes Geschützschild, das teils im Boden oder in Felsen steckt und dessen genaue Funktion unklar bleibt. Diesen rätselhaften Gegenstand haben auch Filmemacher des Monte-Cristo-Films bemerkt, was dem Ort eine gewisse filmische Berühmtheit eingebracht hat.
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