Cueva de San Román
Cueva de San Román ist eine Naturhöhle in San Román bei Candamo in Asturien, die mit Malereien und Gravuren an ihren Wänden aus prähistorischer Zeit verziert ist. Die Höhle ist etwa 60 Meter lang und enthält mehrere Kammern, darunter einen Hauptraum mit überlagerten Darstellungen von Pferden, Hirschen, Wisenten und anderen Tieren sowie roten Symbolen und geometrischen Zeichen.
Die Höhle wurde 1914 von Forschern erstmals gründlich untersucht, wobei E. Hernández Pacheco zwischen 1914 und 1917 die Kunstwerke dokumentierte. Die Höhlenmalereien entstanden über mehrere Perioden der Altsteinzeit vor mehr als 20.000 Jahren und wurden von UNESCO 2008 als Welterbe anerkannt.
Der Name der Höhle stammt vom heiligen Román, einem lokalen Bezug mit Wurzeln in der Region. Besucher können heute das Zusammenspiel von Tier- und Symboldarstellungen sehen, die Einblicke in die frühe Künstlerausdrucksform bieten.
Die Höhle ist an bestimmten Zeiten für Besucher zugänglich, nachdem sie 1979 geschlossen wurde, um Schäden zu reparieren. Die Besucherwege führen durch verschiedene Kammern und Räume, wobei man mit dem natürlichen Felsen und den erhaltenen Kunstwerken an den Wänden rechnen sollte.
Eine bemerkenswerte Besonderheit ist der sogenannte Camarín, ein erhöhter kleiner Raum hoch oben in der Felswand, wo sechs Tiere gemalt wurden, um eine Art natürliche Bühne zu schaffen. Dieser innovative Ansatz zur Raumnutzung zeigt, wie frühe Künstler die natürlichen Gegebenheiten der Höhle geschickt nutzten, um ihre Werke in Szene zu setzen.
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