Saut de la Virole, Wasserfall in Saint-Hilaire-les-Courbes, Corrèze, Frankreich
Der Saut de la Virole ist ein Wasserfall in Saint-Hilaire-les-Courbes, im Département Corrèze in Frankreich, wo die Vézère über Granitfelsen in ein tiefer liegendes Becken stürzt. Der Zugang erfolgt über einen Waldweg, der von Bäumen gesäumt ist und zu einem Aussichtspunkt über der Felsschlucht führt.
Der Saut de la Virole war um 1900 bereits ein bekannter Ort, an dem Besucher das zwischen Felsen springende Wasser betrachteten. Der Bau eines Staudamms flussaufwärts verringerte später die Wassermenge, die die Fälle erreicht, doch die Felsformationen blieben unverändert.
Der Saut de la Virole liegt zwischen den Dörfern Lestards und Saint-Hilaire-les-Courbes, zwei kleinen Gemeinden mit Steinhäusern und einem ruhigen Alltagsrhythmus. Besucher kommen hierher, um einen kurzen Spaziergang zu machen, die Geräusche des fallenden Wassers zu hören und in einer dichten, grünen Umgebung zu verweilen.
Das Gelände ist über einen Waldweg zugänglich, der mit festen Schuhen begangen werden sollte, da die Felsen besonders nach Regen rutschig sein können. Der Spaziergang dauert etwas mehr als zwei Stunden und erfordert eine gewisse körperliche Fitness, daher ist es ratsam, vor dem Aufbruch das Wetter zu prüfen.
In den feuchten Teilen der angrenzenden Schlucht wachsen seltene Gebirgspflanzen wie der Siegwurz-Lauch (Ail victorial) auf einer Höhe, auf der man sie normalerweise nicht erwarten würde. Die hohe Luftfeuchtigkeit rund um den Wasserfall schafft ein kleines Mikroklima, das Pflanzenarten aus höheren Lagen anzieht.
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