Lluís Companys Olympiastadion, Olympiastadion in Barcelona, Spanien
Das Lluís Companys Olympiastadion ist ein großes Fußball- und Leichtathletikstadion auf dem Hügel Montjuïc in Barcelona, das rund 55.000 Zuschauer fasst. Die Außenfassade aus den 1920er Jahren ist noch original erhalten, während Innenraum, Tribünen und Spielfeld vollständig erneuert wurden.
Das Stadion wurde 1929 für die Internationale Ausstellung in Barcelona errichtet und sollte die wachsende Bedeutung der Stadt zeigen. Ende der 1980er Jahre wurde es von Grund auf umgebaut, um die Olympischen Spiele 1992 auszurichten, wobei nur die ursprüngliche Außenhülle erhalten blieb.
Das Stadion trägt den Namen von Lluís Companys, einem katalanischen Politiker, der während des Bürgerkriegs hingerichtet wurde. Sein Name auf dem Stadion ist für viele Katalanen eine tägliche Erinnerung an ihren eigenen Widerstand.
Das Stadion ist von April bis Oktober geöffnet, in den kälteren Monaten früher geschlossen. Die Esplanade rund um das Gebäude ist noch länger zugänglich und bietet eine gute Aussicht auf die Skulpturen und Brunnen in der Umgebung.
Die olympische Fackel für das Stadion wurde 1992 durch einen Pfeilschuss des Bogenschützen Antonio Rebollo entzündet, was weltweit Aufsehen erregte. Er war ein Para-Athlet, und sein Schuss gilt heute als einer der einprägsamsten Momente der Olympiageschichte.
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