Reynisfjara Strand, Schwarzer Sandstrand in Mýrdalshreppur, Island
Reynisfjara Beach ist ein schwarzer Sandstrand an der Südküste Islands, in der Nähe des Fischerdorfs Vík in Mýrdalshreppur. Der dunkle Sand erstreckt sich entlang der Küste und wird von hohen Basaltsäulen, einer Meereshöhle und zwei markanten Felsen begrenzt, die aus dem Atlantik ragen.
Der schwarze Sand des Strandes entstand über Jahrhunderte durch Lavaausbrüche des nahegelegenen Vulkans Katla, deren Gesteinsmasse durch das kalte Meerwasser abkühlte und zerfiel. Im Jahr 2026 veränderten starke Wellen und ein Felssturz dauerhaft einen Teil des Strandes, sodass ein Abschnitt seitdem gesperrt ist.
Die Reynisdrangar-Felsen, die aus dem Meer ragen, spielen in der isländischen Volksüberlieferung eine bekannte Rolle: Sie gelten als versteinerte Trolle, die beim Versuch, ein Boot an Land zu ziehen, vom Sonnenaufgang überrascht wurden. Die Höhle Hálsanefshellir mit ihren sechseckigen Basaltsäulen ist heute ein beliebter Platz für Fotos, da die Säulen einen natürlichen Rahmen zum Meer hin bilden.
Das Betreten des Wassers ist an diesem Strand gefährlich, da starke Strömungen und plötzliche hohe Wellen die Küstennähe riskant machen. Es empfiehlt sich, genügend Abstand zum Wasser zu halten, die Sicherheitshinweise zu beachten und warme, winddichte Kleidung zu tragen, da das Wetter schnell wechseln kann.
Reynisfjara war bereits Drehort für mehrere Filmproduktionen, darunter Szenen aus Game of Thrones und Rogue One, da die Felsformationen und der schwarze Sand eine Landschaft erzeugen, die sich von fast allem auf der Erde unterscheidet. Wer früh morgens ankommt, hat die besten Chancen, Papageientaucher zu beobachten, die in den Felsspalten rund um den Strand nisten.
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