Stapelhaus, Historisches Gebäude in der Innenstadt, Köln, Deutschland
Das Stapelhaus ist ein historisches Gebäude am Rheinufer in der Innenstadt von Köln, unweit der Kirche Groß St. Martin. Es verfügt über einen markanten Turm, massive Mauern aus Trachyt- und Sandstein sowie ein Walmdach, das dem Gebäude seine heutige Silhouette gibt.
An dieser Stelle stand im Mittelalter ein Fischmarkt, der von einem Händlergild betrieben wurde und eng mit dem Stapelrecht des Rheins verbunden war. Das heutige Gebäude wurde zwischen 1558 und 1569 im Übergang von Spätgotik zur Frührenaissance errichtet und später mehrfach umgebaut, zuletzt nach den schweren Kriegsschäden des Zweiten Weltkriegs.
Das Stapelhaus beherbergt heute Kunstausstellungen und Veranstaltungen, bei denen regionale Künstler ihre Arbeiten zeigen. In den oberen Etagen trifft sich das Colonia Forum, ein Treffpunkt für Unternehmer und Stadtgestalter mit Blick auf den Rhein.
Das Stapelhaus liegt zentral in der Altstadt von Köln, gut zu Fuß vom Dom und dem Rheinufer aus erreichbar. Da es sich um ein teilweise genutztes Gebäude handelt, lohnt es sich, vor dem Besuch zu prüfen, welche Bereiche gerade zugänglich sind.
Das Stapelrecht, das dem Gebäude seinen Namen gab, war ein Vorrecht der Stadt Köln: Schiffe auf dem Rhein mussten ihre Waren drei Tage lang in der Stadt anbieten, bevor sie weiterfahren durften. Dieses Recht machte Köln über Jahrhunderte zu einem der wichtigsten Handelsplätze Mitteleuropas.
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