Smithfield, Fußgängerplatz im Norden der Dubliner Innenstadt, Irland
Smithfield ist ein großer Fußgängerplatz im Norden der Dubliner Innenstadt, gepflastert mit altem Kopfsteinpflaster und umgeben von einer Mischung aus älteren Backsteingebäuden und neueren Wohngebäuden. Der Platz ist lang und offen, mit Cafés und Bars entlang der Ränder sowie dem markanten Schornstein der ehemaligen Jameson-Destillerie, der über die Umgebung ragt.
Smithfield wurde im 17. Jahrhundert als Marktplatz angelegt und diente jahrhundertelang als Hauptumschlagplatz für Vieh, Pferde und Waren in Dublin. Im Rahmen eines Stadtentwicklungsprogramms in den 1990er Jahren wurde der Platz grundlegend umgestaltet: Die Kopfsteinpflaster wurden von Hand gereinigt und wieder verlegt, und neue Gaslaternen wurden aufgestellt.
Der Name Smithfield leitet sich von der englischen Bedeutung "Markt auf dem Feld" ab, was an die Zeit erinnert, als hier Bauern und Händler zusammenkamen. Noch heute finden am ersten Sonntag im März und September Pferdemärkte statt, bei denen man Pferde sehen, hören und riechen kann.
Der Platz ist mit der Luas-Straßenbahn (Rote Linie) gut erreichbar, die direkt neben Smithfield hält und eine einfache Verbindung zum Rest der Stadt bietet. Zu Fuß ist der Platz vom Stadtzentrum aus in wenigen Minuten erreichbar und lässt sich gut mit einem Besuch des nahe gelegenen Four Courts-Gerichtsgebäudes oder der Jameson-Destillerie verbinden.
Die Gaslaternen auf dem Platz werden zu besonderen Anlässen entzündet, etwa am St. Patrick's Day oder bei LGBTQ+-Festivals, was dem Platz an solchen Abenden ein ganz anderes Aussehen verleiht. Der Schauspieler Richard Burton und Elizabeth Taylor verbrachten in den 1960er Jahren Zeit in dieser Gegend, als Teile von Smithfield als Filmkulisse für einen Spionagefilm dienten.
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