Father Mathew Bridge, Steinbrücke über den Fluss Liffey in Dublin, Irland
Father Mathew Bridge ist eine steinerne Überquerung des River Liffey, die die südliche Merchants Quay mit der nördlichen Church Street verbindet. Das Bauwerk aus Granit hat drei elliptische Bögen und breite Fahrbahnen für Autos und Fußgänger auf beiden Seiten.
An dieser Stelle gab es bereits 1014 eine Flussüberquerung, doch die heutige Struktur geht auf normannische Wurzeln zurück, nachdem König John sie im frühen 13. Jahrhundert genehmigte. Die Brücke wurde mehrfach umgebaut und erhielt 1938 ihren heutigen Namen.
Die Brücke wurde 1938 nach Pater Theobald Mathew benannt, einem irischen Reformer, dessen Name Dublinerinnen und Dubliner täglich beim Überqueren begegnen. Der Name erinnert an seinen Kampf gegen Alkoholvergiftung und andere soziale Missstände, die im 19. Jahrhundert die Stadt prägten.
Die Brücke bietet gute Zugänglichkeit für Fußgänger und Fahrzeuge mit breiten, ebenen Flächen auf beiden Seiten. Sie ist ein zentral gelegener Übergang zwischen den nördlichen und südlichen Uferbereichen Dublins und kann zu jeder Tageszeit begangen werden.
Im Mittelalter war die Brücke selbst ein belebter Ort mit Läden, Häusern und einer Kapelle, die direkt auf den Bögen gebaut waren. Diese kleine Gemeinschaft auf der Brücke ist heute völlig verschwunden, aber Besucher können sich vorstellen, wie lebendig dieser Flussübergang einmal war.
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