Galahöhlen, Canyon und Touristenattraktion in Arques, Frankreich
Die Gorges de Galamus sind eine enge und tiefe Schlucht im Süden Frankreichs, durch die der Fluss Agly fließt und senkrechte Kalksteinfelsen hinterlassen hat. Ein schmaler Weg folgt dem Fluss durch die Schlucht, flankiert von Felswänden, die sich hoch über dem Flussbett erheben.
Die Schlucht wurde im Laufe von Jahrmillionen vom Agly durch Kalkstein gegraben, und die erodierten Formen sind noch heute in den Felswänden sichtbar. Im 15. Jahrhundert wurde in eine Höhle ein kleines Heiligtum gegraben, das Ermitage Saint-Antoine, das noch heute besucht werden kann.
Die Gorges de Galamus liegen an der Grenze zwischen dem Aude und den Pyrénées-Orientales, was der Schlucht eine besondere Stellung in der Region gibt. Wanderer, Kletterer und Kajakfahrer nutzen den Ort auf sehr unterschiedliche Weise, was dem Gelände eine lebendige Mischung aus Stille und Aktivität verleiht.
Die einspurige Straße durch die Schlucht ist sehr schmal, und im Sommer wird der Verkehr geregelt. Es empfiehlt sich, das Auto auf einem der Parkplätze in den umliegenden Dörfern wie Cubières-sur-Cinoble oder Saint-Paul-de-Fenouillet abzustellen und die Schlucht zu Fuß zu erkunden.
In den Felsen der Schlucht gibt es runde Aushöhlungen, die durch die Erosion entstanden sind und im Volksmund als Riesenwannen bekannt sind. Die lokale Überlieferung besagt, dass Feen dort einst ihre Wäsche wuschen, was zeigt, wie stark die Form der Felsen die Phantasie der Menschen beflügelt hat.
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