Gedenkstein der Befreiung, Gedenkstätte in Metz, Frankreich
Das Monument de la Libération ist ein Kriegerdenkmal im Stadtzentrum von Metz, Frankreich, das an die Befreiung der Stadt im Zweiten Weltkrieg erinnert. Es zeigt eine zentrale Steinskulptur, die vom Bildhauer Niclausse geschaffen wurde, umgeben von einer ruhigen Anlage mit Bänken und Bäumen.
Das Denkmal wurde am 11. August 1935 eingeweiht, in Anwesenheit des französischen Präsidenten Albert Lebrun. Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurden die ursprünglichen Reliefs entfernt und die französische Inschrift durch einen deutschen Text ersetzt, der nach der Befreiung wieder getilgt wurde.
Das Monument de la Libération zeigt eine Skulptur einer Mutter, die ihren toten Sohn hält, einen Soldaten ohne Uniform. Diese einfache Darstellung spricht Besucher direkt an und braucht keine Erklärung.
Das Denkmal liegt im Stadtzentrum von Metz und ist gut zu Fuß erreichbar, besonders wenn man die Kathedrale oder die Altstadt besucht. Rund um das Monument gibt es Sitzgelegenheiten, sodass man sich Zeit nehmen kann, ohne sich zu beeilen.
Im Februar 1945 wurden die sterblichen Überreste der Widerstandskämpferin Schwester Hélène vor dem Denkmal geehrt, was seinen Platz im lokalen Gedächtnis festigte. Im Jahr 1948 besuchte General de Gaulle das Monument und trug dabei eine schwarze Armbinde zu Ehren seiner kürzlich verstorbenen Tochter.
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